05.05.2012 Hochzeit in Daverden (oder im Nirvana zwischen Walsrode und Bremen :-D )

Wo fange ich bloß an….. mmmhhh…

Vielleicht erstmal zum zweiten Mal ein herzliches Willkommen in 2012 und zum Aufgalopp unserer Konzert-Saison. Und was könnte da besser sein als eine private Hochzeit um alles zu testen was neu im Programm ist.

Da für mich das 4. Schuljahr stark aufs Ende zu geht (meine Kleinen bekommen schon Anfang Juni ihre Zeugnisse), habe ich mit den anderen Chaoten abgesprochen erst zum Soundcheck da zu sein. Als besonderen Service hole ich auch noch Kuddel – unseren Ersatzbassist für den heutigen Abend (Bo ist selber auf einer Hochzeit Gast) – in Hodenhagen ab. Die Fahrt nach Daverden wird leider zum “Besser-Kennen-Lernen” genutzt und die Kamera bleibt einsam in der Amatur liegen :-( .

Angekommen, machen wir den Soundcheck und dann kommen auch schon die Gäste. Alles ist sehr festlich und rustikal gestaltet – es gibt Spanferkel und Schaschlik vom Grill. Wir haben einen abgetrennten Backstagebereich, stärken uns und gehen die Setliste nochmal durch. Kuddel hat in der relativ kurzen Seite viele Songs sich auf den Schirm gezogen und ich glaube seine Kinder sagen mittlerweile Onkel zu ihm (das muss echt ne Menge Zeit in Anspruch genommen haben – Respekt!!!).

Gegen 20.30 Uhr legen wir los und von Beginn an wird fleißig getanzt. Das Brautpaar eröffnet und anschließend entern auch die restlichen Gäste die Tanzfläche. Als Unterstützung stehen ab dem 2. Song Hendrik (der Sohn des Brautpaares) und Jannes (beide so 4,5 Jahre alt) bei mir bzw. uns auf der Bühne und performen die Songs. Ich entwickle an diesem Abend ungeahnte Texthänger (Lasse reden), was schamlos durch die Damenwelt ausgenutzt wird um die Bühne zu entern und mich anzufassen. Denn Ines brüllt mir den falschen Text – den ich zuvor gesungen hatte – ins Ohr, umarmte mich und machte ihren Walt Disney Blick. Schade, dass es der falsche Text war :-D . Zwischendurch gibt es die obligatorischen Spielchen und gegen 23 Uhr hat Olli dann seinen großen Auftritt und löst sein Versprechen ein, mit “seinem Hasen” (der sehr reifen Kellnerin) zu tanzen.

Wir spielen weiter und auch die neuen Songs finden guten Anklang. Leider fällt Sally im Laufe des Abends krankheitsbedingt aus (der Hals hatte sich die Tage vorher schon gemeldet) und so stehen wir ab Mitternacht wieder mal als “Boygroup” auf der Bühne. Zu meiner großen Begeisterung entpuppt sich Kuddel mehr und mehr zur Rampensau und macht die meisten “Moves ” von Thomas und mir mit – ein absolut voller Profi.

Um Mitternacht gibt es noch eine Gesangseinlage von Alena (~9 Jahre), die für ihren Papa Happy Birthday intoniert – ich handel anschließend ein höheres Taschengeld für sie aus. Dann gibt es das große Fressen zur mitternächtlichen Stunde.

Gegen 1 Uhr legen wir wieder los. Und nun wird gerockt. Aber warum sollen wir die ganze Arbeit machen?! Der eigentliche Plan sieht vor Heiko (Bräutigam) und Anja (Braut) singen zu lassen. Da aber Hendrik (Sohn) sich aus dem Reich der Träume zurück gemeldet hat, muss Andreas (Schwager) einspringen. Der mittlerweile auch in alter Tradition in Holzklokks – gefüllt mit Schnaps – und Baumwollsocken bis zum nächsten Tag ausgestattet ist (ländlicher Brauch für ältere unverheiratete Geschwister). Beide intonieren “Im Wagen vor mir”. Heiko ist kaum zu bremsen und ich muss beide unterstützen. Gegen 3 Uhr gibt es das große Finale und Anja kommt mit Hendrik zum Abschlusskreis. Unter Tränen tanzt die kleine Familie zu unserem letzten Song und ein gelunger – teilweise auch leicht chaotischer – Abend geht zu Ende.

Nach Rücksprache mit dem Wirt (O-ton: Die feier bis morgens um halb 9), sind wir verdammt froh, dass die “Dorflümmel” ihre eigene Anlage noch aufbauen (um “fiesen” 90ziger Techno zu hören – Scooter lässt grüßen) und wir abbauen können.

Gegen 5 Uhr mache ich mich mit einem breit grinsenden Kuddel (“Ich hätte nicht gedacht, dass das soviel Spaß machen kann”) auf den Heimweg. Ich lasse ihn in Hodenhagen raus und bin im Sonnenaufgang um 7 Uhr zu hause in Hildesheim…..blöd, dass ich versprochen habe mit auf den Flohmarkt zu gehen…aber egal. Es hat Spaß gemacht und ich hoffe, dass Anja und Heiko unsere Quote nicht versauen (alle Hochzeitspaare – bei denen wir gespielt haben -  sind noch glücklich verheiratet ).

Nächstes Konzert ist dann in 2 Wochen am 19.05.2012, das Schützenfest in Vierde, und ich hoffe dann viele von Euch beim ersten öffentlichen Gig 2012 wiederzusehen. Ich bzw. wir freuen uns auf Euch und schaut die Tage hier mal wieder rein und vergesst nicht euch weiter fleißig Songs zu wünschen….. vielleicht noch eine abschließende Anmerkung…wünscht euch “realistische” Songs ;-) …….

Im Leben geht es nicht darum zu warten, dass das Unwetter vorbeizieht, sondern zu lernen im Regen zu tanzen.
In diesem Sinne….
Robbe von JF

22.04.2012 Privatparty zum Sabbatjahr…an einem Sonntag

Da geht die Konzertsaison los und was ist…….es ist ein Sonntag.

Es ist schon etwas sehr ungewöhnliches, wenn man sich Sonntag morgens auf den Weg zum Konzert macht…..eine Zeit zu der man normalerweise nach Hause kommt vom Konzert und sich schlafen legt.

Aber egal. Ich mache mich auf den Weg und treffe den Rest der Bande im kleinen Schlößchen in Bad Nenndorf. EIne kleine aristokratische Location. Der Gastgeber hatte zu legerer Kleidung aufgerufen, woran sich keiner gehalten hat….vor allem er selbst und seine Frau nicht. Wir “beglücken” die Gäste mit unserer Musik, es wird fleißig getanzt und gegen 18.30 Uhr nach Buffet und Kuchen sind die meisten Gäste satt und machen sich auf den Heimweg.

Usser Gastgeber und seine Frau bedanken sich und erklären uns Laien noch einmal kurz den Grund für ihre Feier. Und zwar nehmen sich die Beiden ein Sabbatjahr, d.h. ein Jahr AUszeit vom Beruf um, on ihrem Fall, Europa mit dem Wohnmobil unsicher zu machen, aber weiterhin einen Teil seines Gehalts zu bekommen…..Tolle Sache, ich fange an zu grübeln :-) .

Alles in allem ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht.

Für die Lesefaulen noch ein Paar laufende Bilder. Viel Spaß….

 

Lovely Greetz

Robbe von Joy Failure

07.01.2012 Beginn der Saisonvorbereitung oder Fussball in Schwarmstedt

Hallo alle miteinander,

zuerst wünsche ich allen ein frohes neues Jahr. Die Konzertsaison dauert noch ein Wenig, aber um uns “fit” dafür zu machen, nehmen wir am ersten Wochen im Jahr regelmäßig an einem Freizeit-Fussball-Turnier in Schwarmstedt teil. Da wir mit einer reinen Bandauswahl keine Stulle sehen würden – wir sind dann einfach zu wenig – haben wir regelmäßig Gastspieler am Start.

Und so gut wie diese Jahr waren wir noch nie. Ungeschlagen in derVorrunde ausgeschieden. WELTKLASSE!!! Wobei der Spaßfaktor bei uns natürlich im Vordergrund steht und keiner vom EHrgeiz zerfressen ist :-) .

Aber seht selbst:

 

Vielen vielen Dank an Heiko, Jan Hendirck und Rene für die Unterstützung in allen Bereich.

 

WIr freuen uns auf euch dieses Jahr bei den Konzerten.

In Liebe

Robbe von Joy Failure

17.09.2011 Hochzeit im Forellenhof von den Leiskau’s

Ja…wo fange ich an… Hochzeitsfeier. Wie ich ja schon geschrieben habe sind solche Konzerte immer eine Sache für sich und sehr intime Momente, die andere Menschen mit uns teilen. Schließlich heiratet Mann und Frau im Optimalfall nur einmal im Leben.

Diesmal ist es sogar jemand, den zumindest 4/7tel unserer Band aus ihrem Berufsleben kennen, da der Bräutigam Benjamin Arbeitskollege von Thomas, Mario, Künzel und Sally ist. Aber auch ich treffe an diesem Abend alte Bekannte wieder, so ist der Trauzeuge Marcel ein alter Bekannter aus meiner Konfirmandenzeit und der einzige Single-Gast, Viktor, einer meiner ehemaligen Judo-Sportskammeraden, den ich über 8 Jahre nicht gesehen habe. Aber das nur am Rande.

Für ihren Ehrentag hatten sich Benjamin und seine holde Maid – Simone (Moni) – den wunderschönen Forellenhof ausgesucht gehabt.

Benny und Moni

Für uns mittlerweile eine bekannte Adresse und doch stellt sich uns jedes Mal die Frage:

Bekommen wir auch den Hochzeitsschmaus oder doch das mehr als leckere Essen vom Grill (sehr empfehlenswert!!!!)?

Und diesmal ist es das Essen vom Grillen – alle jubilieren!!!! Nicht das ihr jetzt denkt – die schlagen sich die Wampe mal richtig voll auf Kosten anderer – geht leider gar nicht mit Konzert vor der Brust (bei Sally im wahrsten Sinne des Wortes), aber wie gesagt sehr empfehlenswert.

Nach dem großen Schmaus beginnen wir dann auch aufzuspielen. Es wird getanzt – nicht so viel wie sonst- aber trotzdem ist die Stimmung gut. Vor allem, als die Tanzfläche aufgefüllt wird durch die Braut inklusive Tanzgesellschaft der Hochzeit im Nebensaal, und sich alle ausgelassen zum Fliegerlied durch den Saal bewegen.

Boris muss zwischendurch immer wieder zuhause bei Mama anrufen (Torte für die andere Hochzeit fehlt noch und seine Eltern stellen sie her) und macht drei Kreuze als das Bäckermobil samt Mama und Schwester Katrin angerauscht kommt.

Hochzeiten sind ja immer gespickt mit Beiträgen und Spielen – diesmal lassen auch wir uns nicht lumpen und lassen das Brautpaar mit getauschten Rollen sich gegenseitig noch einmal ihre “Liebe“ bekunden.

Was will der blöde Kerl da hinter mir nur ?!

Der Abend setzt sich fort – als besondere Überraschung spielen erstmals Nothing else matters – und irgendwann in den Morgenstunden geht eine schöne Hochzeit zu ende. Und wenn unsere Statistik bestand hat (alle Brautpaare auf deren Hochzeit wir gespielt haben, sind noch verheiratet), hält auch diese Ehe. Und wir alle nehmen eine rosa Brille mit….

Unser Boris und der Blick voller brennender Herzen

Nach dem Abbauen bringe ich Glemmy nach Hause und reite nach Hildesheim.

Robert von Joy Failure

10.09.2011 Ernteball in Hülsen

Dass die Menschen in Hülsen kräftig feiern können, wussten wir durch Rock am Moor bereits. Aber das es so schweißtreibend feucht-fröhlich werden sollte…

Ich bin mal wieder der letzte der anreist – diesmal habe ich aber auch eine verdientermaßen legitime “Ausrede“, da ich die ganze Woche zuvor mit meiner Klasse im Harz auf Klassenfahrt war (inkl. 40 Km Gesamtwochenwanderstrecke) – wurde erst mal ausgeschlafen und trotzdem sollte ich mein Schlafdefizit im Laufe des Tages immer mal merken. Aber das ist Rock’n’Roll.

In Hülsen angekommen, bin ich gerade rechtzeitig da, um die Siegerehrung mitzubekommen und… meine Kollegen haben doch tatsächlich mal was ohne mich zustande gebracht:

2. Platz mit einem Punkt hinter dem ersten. Nicht schlecht und Thomas ist der Meinung, dass ich beim Traktor ziehen gefehlt habe.*

Pure Mannes Kraft

 

Nach dem Soundcheck stärken wir uns an der Fischbude und lassen uns von Andreas “nerven“ (das Geburtstagskind s. Tagebuch 30.07.2011 Rock am Moor in Hülsen). Zur Fischbude hätte ich noch eine kleine Frage und hoffe jemand kann sie mir beantworten: Gab es in der Bude ein Waschbecken?

Ihr fragt warum? Ganz einfach. Während wir den weiten Weg zum Sportheim und den stillen Örtlichkeiten auf uns nahmen, war unser Fischmaxe nicht mehr ganz so gut zu fuß und Bäume haben nun mal kein Waschbecken.

Aber zurück zum Abend.

Nachdem man bekannte Gesichter begrüßt und sich umgezogen hat sowie von Andreas diverse Male aufgefordert wird nun aber endlich zu beginnen (Ansage ist 20.30 – kann er ja nicht wissen), betreten wir dann zur besagten Zeit die Bühne und starten in einen traumhaft lustigen Abend, der sogar ungeahnte Fähigkeiten zutage fördert.

Gleich vom ersten Stück weg wird fröhlich getanzt (und an dieser Stelle mal ein ganz großes Danke an die Hülsener Damen und Herren Laura, Theresa, Nino, und all die anderen, die jedes Mal das “Tanzeis“ für uns brechen). Nach ein paar Stücken soll dann auch endlich das Erntekönigspaar zu seinem Recht kommen, doch hat sich Patrick, der männliche Teil dazu entschlossen seine Königin Ramona alkoholbedingt im Stich zulassen, aber es findet sich ein junger Mann, der in die Bresche springt und so kann die hübsche Königin doch noch tanzen. Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass es wieder mal bolle heiß ist?! Wieder “Tauwetter für Dicke“ und wir sind jetzt schon einmal komplett durch.

Ist das Schweiß Thomas?!

 

Trotzdem ist die Stimmung super, die Leute tanzen und feiern ausgelassen. Es wird reichlich getrunken und zwischendrin werden auch die Umzugswagen prämiert. In den Pausen werden Bekannte begrüßt: Jochen (der Rock am Moor Jochen) ist mit Frau gekommen, Julia diemal mit vollem Auto (3 Mädels), Regina mit Mann und Janina sagt auch kurz Hallo, ist dann aber auch schon auf dem Sprung. Über zwei Dinge freue ich mich besonders an diesem Abend: Marine hat Wort gehalten und im Publikum entdecke ich Daniela (ja die Daniela vom Rock am Moor), die heute als ein Traum in Schwarz daher kommt und ein wenig Panik bekommt, als ich sie direkt von der Bühne anspreche, ob sie’s wirklich ist – ich verschon sie diesmal und stattdessen muss Ramona nochmal ran.

Kurz vor Mitternacht, als die Tanzfläche voll ist, entdecke ich ungeahnte Qualitäten bei mir. Wir haben uns dafür entschieden unseren Preis (2. Platz) zu versteigern und den Erlös unserem Veranstalter – dem Ernte e.V. – zu spenden. Gesagt, getan. In bester fischmarkt/auktionator Manier versteigere ich den Präsentkorb und bekomme 50 € aus den Gästen raus.

Der Korb der Begierde

 

Nicht schlecht. Wenn ich nicht Grundschullehrer wäre dann… Neben dem Korb verschenken wir auch mal wieder ein T-Shirt für den größten Einsatz auf der Tanzfläche. Gewinnerin ist Laura – war auch mal überfällig, so oft wie sie schon bei uns getanzt hat.

Wir geben weiterhin Gas, schwitzen ohne Ende und das Zelt feiert als wenn‘s kein morgen gibt. Michael ist auch wieder da und will “Amsterdam“ (seine Bandgründung geht anscheinend schleppend voran s. Rock am Moor Bericht). Bei “I love Rock’n’Roll“ beeindruckt mich Theresa mit ihrem Ausdruckstanz (Theresa ich würde mir sofort die Zeit nehmen) und bei “Ring of Fire“ unterbreche ich meine Jungs um 2 Streithähne zur Raison zu rufen. Irgendwo um 2 Uhr herum geht ein wundervoller Abend zu Ende.

Muss nur noch kurz die Welt retten…

 

Es hat verdammt viel Spaß gemacht. Bis 5 Uhr bauen wir ab, scherzen noch ein Wenig mit dem Rest der Aufräumcrew und dann mache ich mich auf den Heimweg nach Hildesheim. Es ist natürlich das schlechte Zeitfenster, da ich vor dem Bäcker da bin, aber ich freue mich auf mein Bett und eine Dusche.

Hier noch ein paar Impression in laufenden Bildern:

Hülsen wir kommen gerne wieder und danke an alle, die so begeistert mitgemacht haben. Und ich kann mich nicht daran erinnern, wann wir das letzte Mal ein Publikum hatten, in dem so viele attraktive Frauen waren. Leider verpennen meine Artgenossen diese Gelegenheit immer wieder, indem sie lieber trinken – Schade. Wenn ich nicht hätte singen müssen, hätte ich mit euch getanzt meine Damen.

 

In Liebe,

Robert von Joy Failure

 

 

*Erklärung: Wir haben mal auf einem Biker-treffen vor einigen Jahren gespielt und auch bei den sportlichen Wettkämpfen mitgemacht – eigentlich habe nur ich mitgemacht und Thomas hat mir das Seil gereicht. Auf jeden Fall haben wir damals das Tauziehen gewonnen und der Pokal steht immer noch im Ü-Raum.

03.09.2011 75′es Jubiläum der FFW Bomlitz

Junge Junge was für ein Abend liegt hinter uns.

Dabei stand die 75zig Jahresfeier der freiwilligen Feuerwehr Bomlitz von unserer Warte aus unter keinem guten Stern….Ihr fragt warum?

Unsere Interpretation

Ganz einfach: Unter der Woche meldeten sich einige der Bandmitglieder krank (inklusive mir mit fast 40° Fieber am Freitag und ganz fieser Magen-Darm-Grippe von Donnerstag auf Freitag) und dann bestand auch noch den ganzen Abend absolute Hochspannung, da Mario an diesem Wochenende – nach Aussage des Arztes – Vater werden sollte….

Man sieht deutlich die Anspannung

also sub-optimale Voraussetzungen für einen berauschenden Konzertabend…aber dazu nun im Einzelnen.

Ich zog es aus besagten Gründen vor, erst relativ spät zum Soundcheck zu kommen und traf so gegen 18.45 Uhr ein (vorher noch den obligatorischen Abstecher zu meinem Pappare) und nach 30 Minuten war das Thema auch schon erledigt, die erste Mängelrüge durch den Wirt („Ihr seid zu laut!“) kassiert und es könnte eigentlich losgehen. Zum Glück kennen wir solche O-Töne schon und ich glaub, wenn dieser Satz nicht mindestens einmal pro Konzertabend fällt, fehlt irgendwas oder wir haben was falsch gemacht.

Wir starten so gegen 20.30 Uhr (die goldene Mitte von angekündigtem Beginn und vereinbarter Zeit – wir sind da ja nicht so) und legen hoch motiviert als auch gut gelaunt los. Und ich muss sagen was sich da bei den ersten Liedern ankündigt ist sehr viel versprechend. Die Feuerwehrler und ihre Gäste tanzen begeistert und es wird ein stimmungsvoller Abend. Einziger Makel – wenn man denn so will (wir wollen ja nicht jammern!!!) – es ist Tauwetter für Dicke!! Im Zelt steht die Luft und es herrschen tropische Temperaturen – den Rest überlasse ich eurer Fantasie.

Sally geht mal wieder ein Wenig die Muffe, da heute ein weiterer Song von ihr Premiere feiert (O-Ton: „Ich will nicht, ich trau mich nicht, ich kann den Text nicht!“) und ich beruhige sie, indem ich auf die lange Liste Lieder verweise durch die ich mich schon durch geschummelt habe oder es hin und wieder immer noch tue.

Zwischen ausgelassenem Tanzen und Feiern brennt dann die Feuerwehr zu ihrem Jubilar auch noch im wahrsten Sinne des Wortes ein Feuerwerk ab (Sylvester-Feeling kommt auf) und wir feiern gemeinsam mit den Gästen einen grandiosen Abend in dessen Verlauf es Mario sich nicht nehmen lässt unseren Thomas immer wieder mal zu foppen, dass der finale Anruf grade gekommen ist und er los in den Kreissaal muss….Das wäre natürlich der Super Gau und beschert das ein ums andere graue Haar. Ich darf vorweg nehmen: Wir haben das Konzert mit Mario beendet und der Nachwuchs lässt noch auf sich warten.

Mittlerweile sind auch einige Bekannte hinzukommen (Debbie und Johanna sogar extra aus Fassberg trotz attraktiver Gegenveranstaltungen, Julia – schön dass du endlich mal Hallo gesagt hast –  und Vanessa, mein Pappare) und für Thomas ist es diesmal ein ECHTES Heimspiel vom Publikum her – steht seine Sandkiste doch gar nicht so weit weg von hier, gleich neben seiner verlorenen Unschuld. Und dennoch kann er auch einen „Neuen Fan“ für sich gewinnen, der ihm auch gleich ein Kompliment macht. Nach kurzem Info-Gespräch mit mir sucht sich die besagte Dame dann aber unseren Bassisten als Objekt der Begierde aus und unser Bo hat echt Schwierigkeit sich der Avancen zu erwehren.

Irgendwie kann man die Dame verstehen

Es liegt viel Liebe in der Luft, was wohl der Grund dafür ist, dass ich eine Dame frage, die mir einen Schlüssel in die Hand drückt, ob es ihrer ist …..natürlich nicht, hat sie gefunden.

Zu später Stunde ist dann endlich Premiere für einige neue Songs und …….Sallys Muffe war mal wieder komplett unbegründet, da sie problemlos „Walking on sunshine“ schmettert. Irgendwo nach 2 Uhr geht dann auch dieser schöne Abend zu Ende und ich mache mich gleich auf den Heimweg- mit großer Vorfreude auf den nächsten Samstag – Ernteball in Hülsen – , da ich ab Montag mit meiner Rasselbande eine Woche auf Klassenfahrt bin.

Fazit des Abends: Man kann auch schwerst krank ohne Vater zu werden ein berauschendes Fest feiern und ROCK’n’ROLL ist immer noch die beste Medizin!!

Vielen Dank an alle die mit uns gefeiert haben. Ich bin immer noch begeistert. Bis nächsten Samstag. Und um bei letzter Nacht zu bleiben.

Fühlt euch verschwitzt umarmt

Robert von Joy Failure

13.08.2011 Volleybalturnier des Fördervereins Fulde in Fulde

Das sportliche Aktivitäten eine großartige Erfindung der Menschheit sind, ist kaum von der Hand zu weisen. Das Ganze aber nach einem Konzertabend zu betreiben grenzt schon ein bisschen an “Übermut“. Nichtsdestotrotz fanden sich mit Boris, Sally und mir – 3 wackere Vertreter unserer Band – in einer unserer Wahlheimaten – Fulde – ein, um am Beachvolleyballturnier teil zu nehmen. Glücklicherweise ist keiner von uns vom Ehrgeiz zerfressen, bei solchen Geschichten auch noch gewinnen zu wollen (man denke nur an unsere glorreiche Bilanz beim Freizeit-Hallenfußballturnier in Schwarmstedt (ich glaube in den letzten Jahren haben wir ein Spiel gewonnen).

Da für eine Mannschaft mindestens 4 Spieler auf dem Platz sein mussten, wurde unser Trio kurzer Hand mit Dieter – der sich sogar bereit erklärte, dass ich ihn für den Rest des Tages Thomas nenne (beide spielen “fast“ in der gleichen Altersliga) – und Janina – die sich alleine auf wildfremdes Terrain begab (ich kann nur immer wieder danke, danke, danke sagen, dass du das gemacht hast – aufgefüllt. Damit hatten wir nach einer echt kurzen Nacht (4-5 Stunden Schlaf, Boris noch weniger) sogar den Luxus eines Auswechselspielers.

Und ich muss sagen, wir haben uns recht ordentlich aus der Affäre gezogen:

3mal knapp verloren,

2mal deutlich verloren,

und in alter Tradition sogar ein Spiel gewonnen.

Bei unserem einzigen Sieg konnte ich sogar Fairplay beweisen, da unser Schiedsrichter (Gastgeber Holger) in seinem jugendlichem Leichtsinn der gegnerischen Mannschaft (die Damenbelegschaft seiner besseren Hälfte) für 3 Punkte eine Flasche Sekt versprochen hatte. Auf Nachfrage bei ihm versemmelte ich dann beim Stande von 14 – 2 meine Angabe und damit war die Flasche Sekt gewonnen. Die Damen zeigten sich aber auch als faire Sportsfrauen und teilten im Anschluss daran mit uns brü…äh…schwesterlich. Alles in allem war es eine sehr schöne Veranstaltung – auch wenn der Abend vorher seine Spuren hinterlassen hatte und einige der Kollegen passen mussten (gute Besserung Thomas) -, die man durchaus öfter wahrnehmen sollte. Wenn es zeitlich passt.

Vielleicht lässt sich im nächsten Jahr im Anschluss auch ein wenig stromfreie Musik (Unplugged-Duo / Trio) machen – dass mussten Boris und ich Holger zumindest versprechen.

Auf jeden Fall möchte ich an dieser Stelle Dieter und vor allem Janina unseren / meinen Dank aussprechen, denn ohne euch beide hätten wir gar nicht mitmachen können.

Robert von Joy Failure

12.08.2011 Weinfest Munster

„Die sitzen da und trinken viel Wein. Tanzen tun die  eigentlich gar nicht!“ (O-Ton Künzel s. Hell & Dunkel – unser Techniker)

Was für eine Info im Vorfeld eines Konzertes  von jemandem, der es als „Einheimischer“ wissen muss. Dachte ich noch so bei mir als ich mich an die Setliste setzte, aber ….. Munster, alle Gäste und vor allem die Feuerwehrler sollten uns eines Besseren belehren. Tja mein lieber Künzel…haste dich verschätzt.

Weinfest in Munster und das zum 17. Mal. Das birgt natürlich Tradition in sich. Voller Tatendrang mache ich mich am Morgen wie folgt auf den Weg:

Und dann ist endlich soweit, wir sind startklar und sogar die Sonne hat nochmal ein Paar ihrer Strahlen spendiert – es kann ja auch nicht immer nur regnen wenn wir spielen. Wir beginnen also mit unserem Programm und schon nach kurzer Zeit tanzen vereinzelte Pärchen miteinander und es beginnt ein stimmungsvoller Abend. Einige bekannte Gesichter haben sich auf den Weg gemacht um uns zu hören (Sallys Family, Marios Eltern, Johanna – ganz alleine und ich bin immer noch begeistert – uvm.).

Vom Ablauf her hatten wir uns für längere Rutschen entschieden – also nicht 3 Lieder spielen, Pause, 3 Lieder spielen Pause, sondern immer gute Blöcke um die 45 bis 60 min.-  und es war für das Weinfest genau die richtige Entscheidung. Natürlich waren wir auch vorweg hoch motiviert gewesen durch den Zeitungsartikel. Da wir ja “nur“ flotte Lieder spielen und am Samstag dann richtig eingeheizt wird von einer anderen Band, wollten wir Munster auf jeden Fall  zeigen “wo der Frosch die Locken hat!“

Lange Rede, kurzer Sinn, es war ein toller Abend, die Munsteraner können doch tanzen und mal schauen, ob wir das Weinfest im nächsten Jahr wiedersehen von der Bühne aus.

Nach ein paar Zugaben endete ein gelungener – und vor allem “trockener“ (wer hätte das am Nachmittag noch gedacht)- Abend auf der musikalischen Seite gegen halb eins. Gut durchgefroren nutzen wir die Zeit für Gespräche mit bekannten, zur Stärkung (dickes Lob an die Feuerwehr, die noch Essen vorbereitet hatten)  oder für private Fotos

und dann geht es auch schon ans Abbauen.

Danke für die Rose.

Robert von Joy Failure

30.07.2011 Rock am Moor in Hülsen

Einmal im Jahr heißt es für uns Manege frei und wir haben das außerordentliche Vergnügen in einer ganz besonderen Lokation – einem echten Zirkuszelt – zu spielen. Denn wie jedes Jahr steht heute das kleine, aber feine, Rock am Moor in Hülsen an. Seit 1997 veranstaltet Jochen mit tatkräftiger Hilfe von Freunden und Verwandten dieses kleine Fest. Nennt es Idealismus oder Notwendigkeit um einmal im Jahr live mit seiner Band spielen zu können, ich bin jedes Mal aufs Neue beindruckt und begeistert, was hier mit viel Liebe und Herzlichkeit auf die Beine gestellt wird. Außerdem verbindet mich ganz besonders  mit dieser Veranstaltung die Tatsache, dass ich 2002, also vor 9 Jahren, hier mein erstes Konzert mit Joy Failure hatte(lang lang ist’s her).

Ich hatte meinen Bandkollegen zugesagt beim Einladen zu helfen und früher zu kommen. Also mache ich mich voll Tatendrang zeitig morgens von Hildesheim auf den Weg in die alte Heimat Lüneburger Heide. Gut upgedated über die Stau Lage der Nation, führt mich die Reise noch kurz über Burgdorf um für Thomas Gitarrensaiten zu holen (er war diesmal “weitsichtiger“ und hat mich schon gestern angerufen und nicht erst heute). Zurück auf der Autobahn ereilt mich das gleiche Schicksal, wie viele andere Autofahrer auch – stockender Verkehr und Stau (keine Kunst, haben an diesem Wochenende doch alle Bundesländer Sommerferien). Somit komme ich beim Proberaum an, als der Wagen schon beladen ist – nochmal ein ganz dickes Lob und großer Dank an Ben vom THW, der spontan meinen Jungs zur Hand gegangen ist. Und so machen wir uns auf den Weg nach Hülsen. Mancher fragt sich jetzt wahrscheinlich HÜLSEN?! Was?! Wo?! Hülsen ist ein kleines Dorf von unbeugsamen….Quatsch!! Feierverrückten Menschen, die wissen, wie man so eine Nacht zum Tage macht.

In Hülsen angekommen ist Jochen der Veranstalter auch schon da und nach herzlichen Begrüßungen, mit vielen bekannten Gesichtern aus den letzten beiden Jahren, machen wir uns auch gleich ans Aufbauen – Künzel fehlt heute (er wird in diesen Tagen zum ersten Mal Vater und im Fall der Fälle wäre der Weg in den Kreissaal zu weit – darum haben wir ihm frei gegeben)  und Boris kommt später. Gegen 18 Uhr sind wir durch mit allem inklusive Soundcheck und Jochen ist mit seiner Band (Beat-Generation) an der Reihe. Wie in jedem Jahr eröffnen sie den Abend musikalisch (um anschließend selber feiern zu können).

Das Zirkuszelt ist schon gut gefüllt und das Wetter spielt auch mit – es bleibt trocken. Im “Sommer“ 2011 hat man mittlerweile Bescheidenheit beim Wetter gelernt (siehe Walsroder Mittwoch  29.06.2011). Dann entert Beat Generation die Bühne und legt los. Vom Fleck weg haben sie das Zelt im Griff und die Stimmung ist gut, alles funktioniert und wir nutzen die verbleibende Zeit um uns zu stärken, umzuziehen, Bekannte zu begrüßen und unserem Auftritt entgegen zu fiebern.

Nach Beat Generation folgt in der Umbaupause noch eine akrobatische Einlage – hey wir sind ja schließlich in einem Zirkuszelt – von Magdalena mit leider missglücktem Abgang in Form eines Sturzes. Kurz stockt allen im Zelt der Atem, aber die zierliche, kleine, junge Frau kommt  unbeschadet mit einem Schrecken und ein paar blauen Flecken davon.

Dann ist es soweit – wir sind dran. Bei der Songauswahl habe ich drauf geachtet, dass wir viel Neues präsentieren und so starten wir gleich mit Hollywood Hills. Danke an die Mädels vom Ernteclub Hülsen, die sofort die Tanzfläche einnehmen. Vom Start weg ist die Stimmung toll. Während der ersten drei Lieder wird Thomas jedoch vom Bühnenrand von einem fremden Mann “angebölkt“. So früh bei einem Konzert habe ich das selten erlebt. Es stellt sich heraus, dass der Mann Andreas heißt und Geburtstag hat. Also lassen wir uns nicht lumpen und spielen ihm ein Ständchen, das ganze Zelt singt mit uns den alten Rolf Zuckowski-Hit “Wie schön, dass du geboren bist“ im Rockgewand und nachdem ich dann noch “in Andreas Namen“ sage, er gibt einen aus, beginnt ein unglaubliches Konzert für uns erst so richtig. Das Publikum singt, tanzt und feiert als wenn es kein gibt und auch wir sind an diesem Abend richtig gut drauf.

Magie liegt in der Manege. Wir nötigen Jochen zu Beginn der 2. Rutsche zum Walzer tanzen – und der Mann kann auch im hohen Alter noch elegant über die Tanzfläche schweben (die Fortsetzung einer wunderbaren Tradition aus dem letzten Jahr).

Das Publikum geht bei jedem Song mit, einige neue Stücke feiern Premiere und Daniela (eine bildhübsche Frau im Publikum) nimmt nach meiner Aufforderung keine Rücksicht mehr auf ihren Freund und tanzt was das Zeug hält. Zwischendrin fördern wir sogar den Nachwuchs und gründen eine Band aus Michi und Marcel, die per Handschlag und unter jeder Menge Augenzeugen einwilligen im nächsten Jahr ihren Liedwunsch “Traum von Amsterdam“ selber live zu spielen. Auf der Bühne ist die Stimmung ausgelassen – ich muss schon lange überlegen um mich an ein Konzert zu erinnern, wo wir auf der Bühne so viel gemeinsam gelacht haben, wie heute Nacht. Alles passt. Die Tanzschritte, die Übergänge, Thomas kann sogar mitten im Lied die Bühne verlassen um sich zu “erleichtern“. Die Hülsener feiern, singen und trinken bis spät in die Nacht mit uns und wollen am Ende noch ein paar Zugaben.

Nach den letzten Liedern verabschieden und bedanken wir uns bei allen, nicht ohne an den Ernteball im September in Hülsen zu erinnern (10.09.2011), wo wir wieder da sind und uns nach diesem Abend euphorisch drauf freuen. Danke an alle die mit uns gefeiert haben. Einziger Wermutstropfen wie so oft, es war nicht genug Zeit sich mit allen alten und neuen Bekannten (Frank, Janina, Sascha, Marine, uvm.) länger zu unterhalten, da nach einer kurzen Pause wie immer der Abbau ansteht oder man schon nach Hause musste. Bis in die frühen Morgenstunden wird geschuftet und mit Jochen philosophiert, der die Nacht im Zirkuszelt verbringt, um auf sein Schlagzeug aufzupassen und nicht wie ich meine aus dem Grund, dass dann der Weg zum Frühstück am nächsten Morgen nicht so weit ist. Als alles fertig ist verabschieden wir uns von Jochen und den Verbliebenen, nicht ohne noch kurz über das nächste Jahr zu sprechen – Rock am Moor feiert 15jähriges Jubiläum – und man will zeitnah deswegen miteinander sprechen.

Nach dem Ausladen komme ich gegen 8 Uhr in Hildesheim an, hole noch kurz Brötchen vom Bäcker und falle erschöpft, müde und glücklich ins Bett. Ein tolles Fest. Danke an alle und ich freue mich schon auf den Ernteball.

 

Robert

von Joy Failure

 

09.07.2011 Hochzeit in Nindorf

Das wichtigste vorweg: ICH HAB ENDLICH SOMMERFERIEN!!!

Nach den Eindrücken der letzten Wochen ist heute nochmal eine Hochzeit an der Reihe. Aus gutunterrichteten Quellen (Boris), wissen wir im Vorfeld schon, dass es extrem entspannt heute zugehen wird. Obwohl ich die letzten 2 Tage ziemlich “gesumpft“ habe (was sich zu später Stunde auch rächt), aber – hey – es sind Ferien.

Ich fahr also in das beschauliche Nindorf bei Vissel (gelobt sei das Navi). Das Brautpaar – Kerstin und Sven – sind der Legende nach ein 10jähriger ONS, das ist doch mal was. Der Saal ist nicht groß, aber dafür warm – Tauwetter für Dicke – und der Wirt ist auch “extrem sympathisch“, aber das haben wir ja schon öfters erlebt, als das davon unser Weltbild in seinen Grundfesten erschüttert wird.

Und so nimmt die Feier ihren Lauf und wartet mit ein paar kleinen Highlights auf. Zum einen verträgt Sally mal so gar keinen Alkohol (Sekt lässt grüßen) und Platz ist in der kleinsten Ecke. Was hier Bühne genannt wird, haben andere zuhause als Fernseher an der Wand.

Aber egal, wir sind alle gut gelaunt. Schließlich hat das Brautpaar im Vorfeld von uns gefordert mitzufeiern und das ist natürlich dann Befehl.

Die Gäste feiern und tanzen ausgelassen – selbst eingefleischte Tanzmuffel wie Schmiddi (was man nicht alles macht um die neue Flamme zu beeindrucken) –, hier und da gibt es einen Beitrag und um Mitternacht schmettern wir für ein Geburtstagskind unseren “Zuckowski-Hit“.

Der Bruder des Bräutigam lässt sogar an diesem Abend dessen unerfüllten Jugendtraum in Erfüllung gehen (“Wenn ich ‘ne Band hätte, hieße sie Corner of Pain!“), indem im Vorfeld ein Banner vorbereitet wurde und wir das restliche Programm “unter falscher Flagge“ spielen.

Alles in Allem ein gelungener Abend und möge der ONS auf ewig andauern.

Kleiner Nachtrag: Bei der Durchsicht der Bilder von dem Abend muss ich am nächsten Tag feststellen, dass Künzel mir Bilder von seiner schwangeren Frau mitkopiert hat. An und für sich nichts Schlimmes – wäre sie nicht spärlich bekleidet. Künzel ich habe nur die Detailansicht gesehen und sie gleich gelöscht (genau wie die gefühlten 100 Fotos von dir im Anzug)!

Robert von Joy Failure